Charli Hukopf

Charli Hukopf wurde 1990 in Berlin geboren und hat seitdem niemals für längere Zeit die Stadt verlassen. Mit 16 Jahren begann er, ein Manuskript für seinen ersten Roman zu schreiben und hat seine Schreibtätigkeit bis heute nicht aufgegeben, wenn auch durch gelegentliche Pausen unterbrochen. Durch die Plattform Neobooks konnte er bereits zwei seiner Kurzgeschichten veröffentlichen, ist aber durchaus bestrebt, sich auch außerhalb des Selfpublishing einen Namen zu machen. Zurzeit studiert er Geschichte und Deutsch auf Lehramt.


Veröffentlichungen im MysticVerlag


In eigenen Worten

Charli Hukopf studiert in Berlin Germanistik und Geschichte auf Lehramt. Wenn er gerade mal nicht das ausschweifende Leben eines Großstädters führt (Obacht: Ironie!), verkriecht er sich in ein dunkles Kämmerlein seiner WG und schreibt an Manuskripten, die er nur unter Protest mit der Welt teilt. Sein Protest nützt ihm nicht immer, wie auch im Fall „Ein Tag mit dem Teufel“. Irgendeine unerforschte, jedoch sehr dominante Region seines Gehirns zwang ihn, den Titel an den Mystic Verlag zu senden und daraufhin mit den überaus freundlichen Mitarbeitern zu kooperieren.

Dass Charli von sich selbst in der dritten Person schreibt (unter uns: er ist schon ein seltsamer Vogel), wird an Schrägheit höchstens durch sein uneingeschränktes Wissen über popkulturelle Erscheinungen übertroffen. Mit „Das Lied von Eis und Feuer“ begann er sein leidenschaftliches Dasein als Leser der Fantasy. Schon damals hielt er im Deutschunterricht an der Oberschule einen Vortrag über George R. R. Martins Buchreihe und beschwor seine Mitschüler: „Bald wird eine Serie unter dem Namen „Game of Thrones“ dazu veröffentlicht und ihr werdet sie lieben!“ Er kassierte nur genervtes Augenrollen und Jahre später, als sich seine Prophezeiung endlich bewahrheitete, konnte sich niemand mehr an seinen legendären Vortrag erinnern und er kassierte von denselben Leuten weiteres Augenrollen, als er sie daran erinnerte.

Trotz dieser Rückschläge im sozialen Leben blieb er der Leidenschaft des Schreibens immer treu. Über die Jahre sammelten sich zahlreiche Manuskripte von Kurzgeschichten und zwei Romanen in seinem virtuellen Bücherregal an. Doch der Mut und zugegebenermaßen auch die Bereitschaft, seine Faulheit nicht siegen zu lassen, wuchsen erst aufgrund einer Person, die neu in sein Leben trat.

Während Charli sich per se selbst nicht als lustig bezeichnen würde, schrieb er wie in Trance Zeile für Zeile des humoristischen Romans, den ihr bald im Mystic Verlag (und hoffentlich einige von euch auch in ihren Regalen) bestaunen könnt.

Um dem Zorn seiner Professoren für verspätete Abgaben von Hausarbeiten zu entkommen, weil er es vorzog, sich lieber in der Word-Datei auszutoben, die sich mit einem sarkastischen Teufel beschäftigt, als in der, die erörtert, ob der Begriff „Säugetiere“ sexistisch ist, veröffentlicht Charli Hukopf unter einem Pseudonym. Außerdem hofft er durch diesen klugen Schachzug, als zukünftiger Lehrer nicht in Erklärungsnöte vor den Eltern seiner Schüler zu geraten, wenn diese herausfänden, dass er in seiner Freizeit über nicht ganz jugendfreie Themen schreibt. Vielleicht ist eine Szene, in der ein XXL-Dildogürtel benutzt wird, nicht unbedingt der Hingucker für deutsche Klassenzimmer.

Andererseits ärgert er sich über das Pseudonym, weil er eigentlich einen zweiten Vornamen besitzt und sich dadurch sein wirklicher Name auf einem Cover gut ansehen ließe. Als wären J. K. Rowling oder H. P. Lovecraft für ihre guten Geschichten berühmt geworden … Pfffff!